Serverstory Science Fiction

divider

“Individual science fiction stories may seem as trivial as ever to the blinder critics and philosophers of today, but the core of science fiction -- its essence -- has become crucial to our salvation, if we are to be saved at all.”

Isaac Asimov

Das Universum ist unendlich, gefüllt mit verschiedensten Galaxien und Planeten, alle fremdartig und einzigartig, manch einer in der langen Spanne seiner Existenz in der Lage, Leben hervorzubringen. Manchmal sind es nur kleine Organismen, Einzeller, die sich von den geringen Wasservorräten eines Planeten ernähren können, manchmal geringe Lebensformen, kaum intelligent, kaum mehr als von Instinken gesteuert und manchmal... da bringt ein Planet, da bringt das Universum höhere Lebensformen hervor. Die Menschen der Erde sind nur eine von vielen Rassen, die heute durch das Universum reisen und Menschen gibt es längst nicht mehr nur auf der Erde. Sie und verschiedenste Alienrassen bevölkern zusammen die zahlreichen Galaxien und Planeten, die intelligentes Leben haben hervorbringen können, die Kulturen haben hervorbringen können, die der Raumfahrt mächtig sind. Galaxien, die zurzeit von zentraler Bedeutung sind, sind unteranderem die Galaxie Alpha Corthan, die den Heimatplanet der erobernden und kriegerischen Thraal beheimatet, die sich in den letzten Jahrhunderten einen großen Teil der Planeten in den umgebenen Galaxien angeeignet haben und deren Eroberungsfeldzug noch lange nicht vorbei zu sein scheint. Die Galaxie beinhaltet außerdem die Raumstation T.R.O.Y.A, auf der sich Schmuggler, Gesetzlose und jene tummeln, die sonst nirgendwo einen Platz haben. Quadrant ET-200 beheimatet unter anderem den Gefängnisplaneten 3B17, der die gefährlichsten Kriminellen der bekannten Galaxien beherbergt. Im Zeus-System finden sich die Erde und eine Raumstation, die einzig allein auf Vergnügen aller Art ausgerichtet ist. Die Galaxie Elaris liegt am weitesten entfernt von den übrigen Galaxien und ist Heimat der technikaffinen Bilthonier, deren Heimatplanet Bilthonjen von einem gefährlichen Asteroidengürtel umgeben ist, der schon den ein oder anderen unachtsamen Raumfahrer sein Leben gekostet hat. Eine intergalaktische Raumstation wird von Vertretern aller Rassen bevölkert und beherrscht.

Die Serverstory versteht sich auf diesem Server als Vorschlag und Inspirationsquelle für interessierte Spieler und als Grundlage für einen server-weiten Plot. Es ist keine Pflicht, daran teilzunehmen.

Thacrien - Galaxie: Alpha Corthan

Heimatplanet der Thraal, einer Rasse von gehörnten, kriegerischen und erobernden Aliens, die die Galaxie Alpha Cortan und angrenzende Galaxien bereits in ihrem Griff halten. Die Thraal sehen sich selbst als überlegen an und haben es sich zum Ziel gemacht, ihr Imperium immer weiter über die anderen Galaxien und die Raumstationen auszuweiten. Kleinere und unterentwickelte Planeten merken meist gar nichts davon, dass sie unter thacrischer Herrschaft stehen. Die Thraal halten nicht viel von Rebellen und Planeten, die sich ihnen widersetzen wollen und schlägt dort mit aller Macht zu. Eine dunkle Atmosphäre umhüllt den Planeten, schwarzes, klippenartiges Gestein und metallene Festungen prägen das Landschaftsbild Thacriens. Um den Planeten hält ein weitreichender Gürtel aus Kampfraumschiffen und kleineren Stationen ungebetene Besucher davon ab, dem Boden auch nur nahe zu kommen. Wem es dennoch gelingt, die Oberfläche zu erreichen, ob nun als Gefangener oder unbeobachtet, den erwartet die volle Macht des thacrischen Imperiums… und ein Planet der an ausgebildeten Kriegern und hochentwickelter Waffentechnologie kaum zu überbieten ist. Die Thraal haben den Krieg und die Eroberung perfektioniert.

Die Thraal

Die Thraal sehen sich selbst als überlegen an und haben es sich zum Ziel gemacht, ihr Imperium immer weiter über die anderen Galaxien und die Raumstationen auszuweiten. Kleinere und unterentwickelte Planeten merken meist gar nichts davon, dass sie unter thacrischer Herrschaft stehen. Die gehörnten Erobrer halten nicht viel von Rebellen oder Planeten, die sich ihnen widersetzen wollen und schlagen dort mit aller Macht zu. Ein Thraal ist ein humanoides Alien mit leicht dunkler und gräulicher Haut und Haar, das alle Farben annehmen kann und von einzelnen Farbakzenten durchsetzt ist. Die Augen können jede Farbe annehmen, Silber und Rot sind am Häufigsten vertreten. Die Körpergröße variiert zwischen 175cm - 190cm für Frauen und 185cm - 210cm für Männer. Die Angehörigen dieser Rasse sind absolut kriegerisch und diszipliniert, selbst wenn sie aus vergangenen Tagen - als die Thraal noch nicht mehr waren, als Bestien, die auf der Oberfläche Thacriens ums Überleben kämpften - noch über Fangzähne und kleine, dunkle Klauen an Händen und Füßen verfügen. Platten- oder dorn-artige Auswüche an Schultern, Rücken und Brust kommen vor. Oft zielen dunkle Male die Haut der Thraal, nicht selten mit der selben Farbe durchsetzt, wie das Haar. Soweit bekannt, scheint diese Rasse eine einzelne, blutrünstige und bösartige Göttin anzubeten, deren Hohepriesterinnen oft fragwürdige Rituale durchführen, um die Krieger noch stärker, noch schneller, noch blutrünstiger zu machen oder um die Gunst der Göttin in einer kommenden Schlacht zu beeinflussen. Die Herrschaft der Thraal ist nicht ganz so blutrünstig, wie man sie sich vielleicht vorstellen mag. Eroberte Planeten dürfen ihre Religion und Kultur beibehalten, sind aber verpflichtet, Abgaben zu zahlen und sich den thacrischen Eroberern unterzuordnen und die Überlegenheit der Thraal anzuerkennen, unter Umständen wird verlangt, Sklaven und Bedienstete dem thacrischen Imperium beizusteuern und im Falle einer Schlacht auch Truppen und Raumschiffe bereitzustellen. Im Gegenzug erhalten sie Schutz und Vorräte, sollten sie nicht in der Lage sein, selbst für sich zu sorgen, behalten ihre eigene Regierung und werden in Ruhe gelassen, solange es nicht anders erforderlich ist. Die Thraal leben nach einem strengen Codex, der bekannteste Aspekt davon “Iz'kaar nun shii, az valar dun sor.” “Sieg oder Tod.”

Eshra - Erde - Galaxie: Zeus-System

Der Schauplatz ist die Erde, in der Magie und Fabelwesen existieren, wie wir sie aus der typischen Fantasywelt kennen. Diese Epoche spielt jedoch in einer postapokalyptischen Zukunft und die Welt stand bereits auf dem Zenit der Technik und des Fortschritts, ehe sich eine Reihe an Katastrophen ereignete. Ein langjähriger Krieg zwischen den naturverbundenen Hochelfen und den machtgierigen Menschen sorgte für eine tiefe Spaltung unter den vielen Völkern. Die Menschen gingen als Sieger aus diesem Krieg hervor, doch konnten sie sich nicht lange daran erwärmen, denn es schlug ein Komet auf der Erde ein, löschte den Großteil des Lebens aus, wie auch viele der gesammelten Technologien und brachte zu allem Überfluss auch noch einen gefährlichen Feind mit, von den Hochelfen Gûr malen genannt.

Die Hochelfen errichteten nach dem Krieg eine Stadt namens Eshra, welche als Rückzugsort aller naturverbundenen Rassen diente und der Katastrophe mittels einer Biokuppel trotzen konnte. Dank der Kuppel blüht und gedeiht Eshra noch bis heute und wer die Katastrophe überlebt hat, versucht sich durch die zerstörte Einöde nach Eshra durchzuschlagen.

In der Stadt selbst herrscht ein strenges Regime. Die drei ältesten Familien der Hochelfen bilden als Rat die Regierung. Sie und der Großteil der Hochelfen wie auch die einflussreichsten Bewohner haben ihren Sitz im blühenden Zentrum der ringförmig angelegten Stadt, während die Armen - genannt Faig - im äußersten Ring, der zu regelrechten Slums verkommen ist, um ihr Überleben kämpfen. Das militärische Organ – genannt die Gavat – sorgt innerhalb der Ringe für die Durchsetzung der strengen Gesetze und Maßnahmen. Nicht jeder ist mit der Vorgehensweise des Rats einverstanden und so schloss sich eine kleine Gruppierung der verschiedensten Völker als Widerstand zusammen, um gegen den Rat und die Gavat vorzugehen.

Eshra lebt von der nachhaltigen Lebensweise der dortigen Bewohner, deren Population stark limitiert war, weshalb es zunehmend schwerer wird, Überlebende der Katastrophe aufzunehmen und zu versorgen. Die Stimmung in der Stadt beginnt wie in einem Hexenkessel zu brodeln und wer aus der neutralen Haltung emporsteigen will, um nicht unterzugehen oder sich einen Namen zu machen, schließt sich besser einer der Gruppierungen an: Gavat oder Widerstand - die Wahl liegt bei dir!

Glossar
Biokuppel

Eine gigantische Kuppel von 30km Durchmesser, welche vom zentralen Schildgenerator erzeugt wird und die Stadt komplett umhüllt. Sie sorgt für saubere Luft, schützt vor der Asche und den Sporen des Gûr malen und hält die Wärme der Sonne in ihrem Inneren.

Der große Krieg

Letzter Krieg vor 350 Jahren zwischen den großen zwei Parteien der Völker, aus dem die Hochelfen als Fürsprecher der einen Front gegen die machthabenden Menschen der anderen Front verloren. Grund des Krieges war die Ausbeutung und Verschmutzung des Planeten. Die Menschen setzen auf Umsiedelung nach Erforschung der Raumfahrt, die Hochelfen aber forderten eine veränderte Lebenseinstellung des Menschenvolkes.

Eiskäfer

Ernähren sich hauptsächlich von den Fruchtkörpern des Gûr malen und produzieren ein natürliches Frostschutzmittel, welches sie vor der extremen Kälte schützt und damit auch für humanoide Lebensformen interessant macht, denn der Verzehr eines solchen rohen Käfers erlaubt es ihnen, sich etwas besser mit der bitteren Kälte zu arrangieren.

Essensmarken

Essensmarken haben in der Regel einen festgeschriebenen Gegenwert: ein halbes Brot, dazu Butter, zwei Teile Gemüse und ein Teil Obst oder 3,5 Mîr.

Fahrzeuge

Offiziell werden keine Fahrzeuge betrieben. Es mag sich aber der ein oder andere Bastler finden lassen, der welche herstellen und instandhalten kann. Aufgrund der vorherrschenden Rohstoffknappheit sind Fahrzeuge jedoch ein eher seltenes Mittel der Fortbewegung.

Faig

Sindarin für armselig. Bezeichnung der Gründer Eshras für die in den Slums lebenden Wesen. Diese werden während regelmäßiger Kontrollen der Gavat mit einem Zeichen in Form eines dezent verzierten großen F unterhalb des linken Ohres tätowiert, um durch diese Kennzeichnung einen gesellschaftlichen Aufstieg zu verhindern. Der Versuch, die magische Tinte eigenmächtig zu entfernen, ist mit einem hohen gesundheitlichen Risiko verbunden. Der unbefugte Aufenthalt der Faig im mittleren Ring oder Zentrum steht unter Strafe.

Fleisch und tierische Produkte

Da die Ausbeutung tierischen Lebens von den Begründern der Stadt als unethisch angesehen wird und in Anbetracht des begrenzt zur Verfügung stehenden Raumes, wird in Eshra keine Nutztierhaltung betrieben. In geringem Maße wird jedoch der Celon befischt sowie Honig von Bienen gewonnen. Bei der Ausbeute handelt es sich um absolute Luxusgüter, die sich nur die Superreichen leisten können. Hingegen mag in den Slums so manch Ratte, Maus oder auch mal ein Straßenköter auf dem Teller landen.

Gavat

Gwaith an varnasse ar tyelle, kurz Gavat - Truppe für Sicherheit und Ordnung.
Sorgt für die innere Sicherheit und hat sich zudem dem Kampf gegen den Schleimpilz verschworen. Wirbt mit einer hervorragenden Ausbildung für die Kinder, der Chance auf eine Verbesserung der sozialen Stellung der ganzen Familie und Geld für die Eltern. Ihre Mitglieder tragen stets reinweiße Uniformen mit den roten elfischen Lettern 'GVT' auf der linken Brust und den Rang symbolisierenden roten Streifen auf der linken Schulter. Rekruten haben einen Streifen, Soldaten zwei, Hauptleute drei, Forscher drei und ein Atomsymbol, Offiziere vier und der General fünf.

Gelbfraß

Gelbfraß wird die Pilzhautkrankheit genannt, die sich vor allem in den Slums mehr und mehr ausbreitet. Sie kann durch direkten Hautkontakt übertragen werden und ist aktuell unheilbar. Der Pilz breitet sich nach und nach über den gesamten Körper aus, färbt die Haut gelblich und führt am Ende zum elendigen Tod des Erkrankten. Forscher versuchen nebst der Heilung herauszufinden, ob die Krankheit mit dem Schleimpilz zusammenhängt.

Großes Hologramm

An die Biokuppel geworfenes, riesiges Hologramm, über welches öffentliche Züchtigungen für die Allgemeinheit übertragen werden. Auch die Bilder der von der Regierung gesuchten Verbrecher und der aus der Stadt verbannten Personen werden hier in regelmäßigen Abständen gezeigt.

Gûr malen

Sindarin für gelber Tod. Bezeichnung der Hochelfen für den Schleimpilz.
Ernährt sich von organischem Gewebe und hat gelernt, sich mit Aschepartikeln zu verbinden, um nach tierischem und humanoidem Vorbild Strukturen zu formen, die ihm eine schnellere Fortbewegung ermöglichen. Bildet Fruchtkörper, die seine Sporen enthalten, aber sowohl von Humanoiden als auch von Eiskäfern verzehrt werden können.

Kommt zudem problemlos mit der vorherrschenden Kälte zurecht, ist allerdings empfindlich gegen Hitze und kann mit Feuer bekämpft werden. Ist unfähig, sich über Sand oder gefrorenes Wasser fortzubewegen und flieht vor Licht, insbesondere UV-Licht. Da die Zellmembran aufgrund der niedrigen Temperaturen dicker ist als gewöhnlich, vermag er nicht tief in den Boden vorzudringen.

Mana

Ressource der meisten magiebegabten Wesen, wird von diesen zum Wirken von Zaubern benötigt und bildet in Eshra seit dem Kometeneinschlag eine der wichtigsten Energiequellen.

Manaspende

An verschiedenen Punkten innerhalb der Stadt kann Mana gegen Geld oder Nahrung getauscht werden. Sichert magiebegabten Wesen das Überleben und hält deren Macht gering.

Mîr

In Eshra gebräuchliche Währung. Es gibt ganze Mîr, ½ Mîr und ¼ Mîr, wobei zur einfachen Orientierung 1 Mîr 1 Euro entspricht.

Regierungsform

Gleicht einer totalitären Diktatur, wobei es keinen Alleinherrscher gibt, sondern einen Rat bestehend aus den Oberhäuptern der drei Gründerfamilien: Chamihre, Silinaerith und Loraethian.

Schutzwall

Ein mehrere Meter hoher und entsprechend breiter Wall aus Sand, welcher ringförmig außerhalb der Biokuppel um die Stadt herum angelegt wurde. Dient als Schutz vor Gûr malen.

Strom

Da es seit dem Kometeneinschlag nicht mehr möglich ist, die Offshore-Windanlage bei der Küste zur Stromgewinnung zu nutzen, wurde ein Verfahren entwickelt, um ein Energiegemisch aus Strom und Mana herzustellen, mit welchem die grundlegende Energieversorgung der Stadt gewährleistet werden kann. Das hierfür benötigte Mana wird aus Spenden gewonnen, der Strom aus nachgerüsteten Solaranlagen auf den meisten Dächern und aus Wind- und Wasserkraft auf dem Celon.

Waffen

Seit dem Kometeneinschlag sind viele neuzeitliche Waffen verloren gegangen oder unbrauchbar geworden, da aufgrund fehlender Ressourcen weder die Wartung noch die Herstellung von Munition in großem Stil möglich ist. Manch ein Tüftler mag zwar eine Möglichkeit gefunden haben, vorwiegend werden allerdings altertümliche Waffen wie Schwerter, Dolche, Degen, Äxte, Speere, Bögen, Blasrohre, Schleudern, Armbrüste etc. verwendet.

Widerstand

Eine Organisation innerhalb der Slums, die vor etwa 150 Jahren gegründet wurde, sich gegen die Ungleichbehandlung der Bewohner Eshras einsetzt und, so munkelt man, die Armenküche speist. Ihre Mitglieder tragen ein Erkennungszeichen, welches nur Eingeweihten bekannt ist.
Die Gavat hat es sich zum Ziel gesetzt, die Mitglieder ausfindig zu machen und die Organisation zu zerschlagen.

Gesetzbuch
Allgemein

Über das Strafmaß entscheiden die Gerichte innerhalb öffentlichen Rechts. Der General entscheidet, wenn es um Interna innerhalb der Gavat geht. Die angesetzten Strafmaße sind Richtwerte und untereinander kumulativ. Je nach Härte der Schuld kann die tatsächliche Strafe höher oder niedriger ausfallen, abhängig von den Umständen und der schwere der Schuld. Hochelfen werden als Täter milder bestraft. Ist der Geschädigte wiederum ein Hochelf, fällt die Strafe für den Täter höher aus.

Geldbußen können mit der Strafarbeit am Wall oder der Manaspende verrechnet oder voll getilgt werden. Strafarbeit, Manaspende oder die körperliche Züchtigung können mit einer Geldbuße verrechnet oder voll getilgt werden.

Die Manaspende gilt nur für magisch begabte Rassen. Die Wahl der Züchtigung ist in der Regel die Peitsche, kann aber variieren. Ob die Höchststrafe der Verbannung in Kraft tritt, wird je nach Härte der Schuld entschieden. Sie kann ebenfalls nach einer der anderen Strafen zusätzlich verhängt werden. Der Verurteilte kann bei guter Führung während der Strafarbeit am Wall die Verbannung in eine lebenslange Strafarbeit abmildern. Täter erhält separates Zeichen als Verbannter. Sein komplettes Eigentum geht an die Stadt.

§1 Faig

Während regelmäßiger Kontrollen werden die Bewohner des äußeren Rings mit einem F unterhalb ihres linken Ohres gekennzeichnet. Ein Widersetzen oder der Versuch, das Zeichen eigenmächtig zu entfernen, ist strafbar und wird mit Strafarbeit am Wall geahndet. Auch haben die Faig unter sich zu bleiben. Betritt ein Gezeichneter unbefugt den mittleren Ring oder gar das Stadtzentrum, ist zunächst mit einer Verwarnung zu rechnen. Bei wiederholtem Verstoß gegen diese Regelung droht gemeinnützige Arbeit oder Strafarbeit am Wall.

§2 Beherbergung Verbannter

Wer eine von der Stadt Eshra verbannte Person gegen das Gesetz beherbergt, sich eines Beherbergers als Mitwisser ausnimmt oder einen Verbannten speist oder mit anderen Rohstoffen jeglicher Form versorgt, wird mit einer Geld- oder Manastrafe oder der Arbeit am Wall bestraft. Wiederholungstätern droht die Verbannung.

(1) Bereits der Versuch ist strafbar.

(2) In besonders schweren Fällen ist die öffentliche Züchtigung anzuwenden

§3 Kriminelle Vereinigungen und / oder terroristische Aktivitäten

(1) Mit der lebenslangen Arbeit am Wall und der damit einhergehenden lebenslangen Manaspende wird bestraft, wer eine Vereinigung gründet oder sich an einer Vereinigung oder terroristischen Aktivität als Mitglied beteiligt, sie unterstützt oder für sie wirbt, deren Zweck oder Tätigkeit auf die Begehung von Straftaten gerichtet ist.

(2) Eine Vereinigung ist ein auf längere Dauer angelegter, von einer Festlegung von Rollen der Mitglieder, der Kontinuität der Mitgliedschaft und der Ausprägung der Struktur unabhängiger organisierter Zusammenschluss von mehr als zwei Personen zur Verfolgung eines übergeordneten gemeinsamen Interesses.

(3) Bereits der Versuch ist strafbar.

(4) Es ist die öffentliche Züchtigung anzuwenden.

(5) Eine Verbannung ist möglich anzuwenden.

§4 Selbstjustiz

Jedwede Form der Selbstjustiz ist strafbar und wird mit einer Geld- oder Manastrafe oder der Arbeit am Wall bestraft.

(1) In besonders schweren Fällen ist die öffentliche Züchtigung anzuwenden.

§5 Anstiftung und Mithilfe zum Gesetzesbruch

Wer vorsätzlich veranlasst, dass ein anderer eine rechtswidrige Tat begeht, oder wer vorsätzlich einem anderen die Begehung einer rechtswidrigen Tat erleichtert, wird gleich einem Täter bestraft. Das Strafmaß richtet sich daher nach der jeweiligen Tat.

§6 Unterlassene Hilfeleistung; Behinderung von hilfeleistenden Personen

(1) Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit einer Geld- oder Manastrafe oder der Arbeit am Wall bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer in diesen Situationen eine Person behindert, die einem Dritten Hilfe leistet oder leisten will.

§7 Tätlicher Angriff

(1) Wer eine andere Person körperlich misshandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit einer Geld- oder Manastrafe oder der Arbeit am Wall bestraft. Eine öffentliche Entschuldigung kann angewendet werden. Bei Wiederholungstätern droht die Verbannung.

(2) Bereits der Versuch ist strafbar.

(3) In besonders schweren Fällen ist die öffentliche Züchtigung anzuwenden.

§8 Mindere Formen der körperlichen und seelischen Grausamkeit

Wer anderen Personen mindere Formen der körperlichen und/ oder seelischen Grausamkeit angedeihen lässt, muss mit einer Geld- oder Manastrafe oder der Arbeit am Wall rechnen.

(1) In besonders schweren Fällen ist die öffentliche Züchtigung anzuwenden.

§9 Schwere körperliche oder seelische Misshandlung

Wer anderen Personen schwere körperliche oder seelische Misshandlungen angedeihen lässt, muss mit einer Geld- oder Manastrafe oder der Arbeit am Wall rechnen. Bei Wiederholungstätern droht die Verbannung.

(1) In besonders schweren Fällen ist die öffentliche Züchtigung anzuwenden.

§10 Vergewaltigung/sexueller Missbrauch

Wer gegen den erkennbaren Willen einer anderen Person sexuelle Handlungen an dieser Person vornimmt oder von ihr vornehmen lässt oder diese Person zur Vornahme oder Duldung sexueller Handlungen an oder von einem Dritten bestimmt, wird mit lebenslanger Strafarbeit am Wall bestraft sowie der dort anzuwendenden lebenslangen Spende von Mana. Eine Verbannung und/oder die chemisch-magische Kastration ist möglich.

(1) Bereits der Versuch ist strafbar.

(2) In besonders schweren Fällen ist die öffentliche Züchtigung anzuwenden.

§11 Mord

Mit der lebenslangen Arbeit am Wall und der damit einhergehenden lebenslangen Manaspende wird bestraft, wer eine Person ermordet.

(1) Es ist die öffentliche Züchtigung anzuwenden.

(2) Eine Verbannung ist möglich anzuwenden.

§12 Freiheitsberaubung, Entführung

Wer eine Person einsperrt, entführt oder auf andere Weise der Freiheit beraubt, wird mit einer Geld- oder Manastrafe oder der Arbeit am Wall bestraft.

(1) Bereits der Versuch ist strafbar.

(2) In besonders schweren Fällen ist die öffentliche Züchtigung anzuwenden.

§13 Handel mit Sklaven und vernunftbegabten Wesen

Sklaverei bezeichnet den Zustand, in dem vernunftbegabte Wesen vorübergehend oder lebenslang als Eigentum anderer behandelt werden. Sklaverei ist illegal. Das Handeln mit vernunftbegabten Wesen als Ware ist verboten und wird mit einer Geld- oder Manastrafe oder der Arbeit am Wall bestraft.

(1) Bereits der Versuch ist strafbar.

(2) In besonders schweren Fällen ist die öffentliche Züchtigung anzuwenden.

§14 Schmuggel oder Schwarzmarkttätigkeiten

Wer an den Steuern vorbei oder mit Hehlerware Handel betreibt oder sonstigen Schwarzmarkttätigkeiten nachgeht, wird mit einer Geld- oder Manastrafe oder der Arbeit am Wall bestraft.

(1) Bereits der Versuch ist strafbar.

(2) In besonders schweren Fällen ist die öffentliche Züchtigung anzuwenden.

§15 Betrug oder Falschspiel

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, dass er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit einer Geld- oder Manastrafe oder der Arbeit am Wall bestraft.

(2) Bereits der Versuch ist strafbar.

(3) In besonders schweren Fällen ist die öffentliche Züchtigung anzuwenden.

§16 Steuerhinterziehung

Mit der Arbeit am Wall, der Manaspende oder mit einer Geldstrafe wird bestraft, wer für sich oder einen anderen nicht gerechtfertigte Steuervorteile erlangt.

(1) Bereits der Versuch ist strafbar.

§17 Diebstahl

(1) Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Strafarbeit am Wall oder einer Manaspende bestraft. Das Diebesgut ist stets zurückzugeben, sofern der Zugang zu der Sache noch möglich oder zu ermöglichen ist.

(2) Bereits der Versuch ist strafbar.

(3) In besonders schweren Fällen ist die öffentliche Züchtigung anzuwenden.

§18 Wilderei

Wer Wilderei (Flusstiere, Vögel etc.) betreibt oder sich daran in jedweder Form (Kauf, Verkauf etc.) beteiligt, wird mit einer Geld- oder Manastrafe oder der Arbeit am Wall bestraft. Etwaige weitere Maßnahmen können in gemeinnütziger Arbeit münden.

(1) Bereits der Versuch ist strafbar.

(2) In besonders schweren Fällen ist die öffentliche Züchtigung anzuwenden.

§19 Lebensmittelverschwendung

Wer verschwenderisch mit Nahrungsgütern umgeht oder noch genießbare Lebensmittel entsorgt, wird mit einer Geld- oder Manastrafe und gemeinnütziger Arbeit in den Feldern oder vertikalen Gärten bestraft.

§20 Beschädigung oder Zerstörung fremden Eigentums

Wer eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, wird mit Strafarbeit am Wall oder einer Manaspende bestraft. Handelt es sich bei der Sache um öffentliches Eigentum, ist gemeinnützige Arbeit abzuleisten.

§21 Magiemissbrauch

Wer sich durch die eigene Magie einen Vorteil verschafft, andere Personen hierdurch wissentlich und gegen ihren Willen beeinflusst oder schädigt, wird mit einer Geld- oder Manastrafe oder der Arbeit am Wall bestraft. Bei Wiederholungstätern droht die Verbannung. Die Unterdrückung der Magie und eine lebenslange Manaspende können Anwendung finden.

(1) Bereits der Versuch ist strafbar.

(2) In besonders schweren Fällen ist die öffentliche Züchtigung anzuwenden.

§22 Erpressung, Bedrohung, Belästigung

(1) Wer einen Anderen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt und dadurch dem Vermögen des Genötigten oder einen anderen Nachteil zufügt, um sich oder einen Dritten zu Unrecht zu bereichern, wird mit einer Geld- oder Manastrafe oder der Arbeit am Wall bestraft. Eine öffentliche Entschuldigung kann angewendet werden.

(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.

§23 Verleumdung und üble Nachrede

(1) Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird mit Strafarbeit am Wall bis zu zwei Jahren oder eine Geld- oder Manastrafe bestraft.

(2) Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Strafarbeit am Wall bis zu einem Jahr oder eine Geld- oder Manastrafe bestraft.

§24 Beleidigung von Amtsträgern oder Hochelfen

Wer einen Amtsträgers oder Soldaten Eshras, der zur Vollstreckung von Gesetzen, Rechtsverordnungen, Urteilen, Gerichtsbeschlüssen oder Verfügungen berufen ist, beleidigt, wird mit einer Geld- oder Manastrafe oder der Arbeit am Wall bestraft. Eine öffentliche Entschuldigung ist anzuwenden. Das Gleiche trifft auf die Beleidigung von Hochelfen zu.

§25 Widersetzen oder Auflehnen gegen die Obrigkeit

Wer sich der Diensthandlung eines Amtsträgers oder Soldaten Eshras, der zur Vollstreckung von Gesetzen, Rechtsverordnungen, Urteilen, Gerichtsbeschlüssen oder Verfügungen berufen ist, widersetzt oder dagegen auflehnt, wird mit einer Geld- oder Manastrafe oder der Arbeit am Wall bestraft.

(1) In besonders schweren Fällen ist die öffentliche Züchtigung anzuwenden.